Bewertungskriterien

Neu in diesem Jahr ist die Auslobung von drei gleichwertigen Preise in drei unterschiedlichen Kategorien. Daher unterscheiden sich auch die Bewertungskriterien für die jeweiligen Kategorien.

Kriterien für die Kategorie Fachkräftesicherung

1. Qualität des touristischen Produktes

  • Konnte durch die Maßnahme eine konsequente Qualtitätsverbesserung und Professionalisierung erreicht werden (hier wäre z. B. an Servicezeiten, Internationalisierung oder neue Techniken zu denken)?
  • Gibt es ein Alleinstellungmerkmal?
  • Hat die Maßnahme bereits zu einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit geführt?

2. Begleitende Kommunikation

  • Wurden kreative Ideen und spezielle Kanäle genutzt, um die Maßnahme massenwirksam und mit geringen Streuverlusten zu kommunizieren und dadurch die potenziellen Fachkräfte zu erreichen?
  • Konnte die Maßnahme in der Kommunikation parallel dazu genutzt werden, das Produkt bzw. die Marke zu positionieren?

3. Vernetzung und Kooperation

  • Wurden regionale oder überregionale Partner für eine Zusammenarbeit gewonnen, z. B. aus dem Bildungssektor, der Verwaltung, IHK oder sonstige Partner und Unternehmen aus der Tourismusbranche?
  • Welche Vorteile und Effekte hatte die Vernetzung für die Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (z. B. Erreichbarkeit und Mobiliät, Wohnraum)?

4. Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit

  • Wurden langfristig Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert?
  • Wurden die Fachkräfte umfassend qualifiziert und bietet das Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten?
  • Haben die Ansätze Vorbildfunktion, sind sie übertragbar auf andere Akteure?

Kriterien für die Kategorie Zielgruppen und Märkte

1. Touristische Maßnahme/Konzepte

  • Erfüllt das Angebot die Markengrundsätze Brandenburgs (qualitativ entscheiden, mutig sein, authentisch und ehrlich sein, Geschichten erzählen, Tiefe statt Breite, emotional & überraschend, verfügbar/verlinkbar/empfehlbar/teilbar)?
  • Werden die Bedürfnisse (einer) der fünf Brandenburger Zielgruppen angesprochen und erfüllt?
  • Gibt eine klare USP, mit welchen Service-Ideen wir die Zielgruppe angesprochen?
  • Hat die Maßnahme/das Konzept das Potenzial für wirtschaftlichen Erfolg bzw. diesen schon bewiesen?

2. Zielgruppenorientierte Vermarktung/Kommunikation

  • Wird das Angebot markenkonform vermarktet?
  • Ist eine zielgruppengeschärfte Ansprache vorhanden?
  • Richtet sich die Zielgruppen-Ansprache auf Auslandsmärkte?
  • Wird crossmedial in digitalen und analogen Medien kommuniziert?
  • Wie wird Marktdurchdringung gewährleistet?

3. Produktseitige Vernetzung/Kooperationen

  • Erfolgt eine lokale, regionale oder überregionale Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, die die Maßnahme/das Konzept für die relevante Zielgruppe sinnvoll ergänzen?
  • Ist eine branchenübergreifende Kooperation erkennbar?

4. Qualitätssicherung

  • Sind qualitätssichernde bzw. -steigernde Maßnahmen und/oder installierte Prozesse im Unternehmen erkennbar?
  • Liegen Zertifizierungen oder Klassifizierungen vor (z. B. DEHOGA, DTV-Sterne, Service-Qualität Deutschland, Gelbe Welle, Bett & Bike)?

Kriterien für die Kategorie Barrierefreier Tourismus

1. Touristische Maßnahme/Konzept

  • Erfüllt die Maßnahme/das Konzept die Markengrundsätze Brandenburgs (qualitativ entscheiden, mutig sein, authentisch und ehrlich sein, Geschichten erzählen, Tiefe statt Breite, emotional & überraschend, verfügbar/verlinkbar/empfehlbar/teilbar)?
  • Werden die Bedürfnisse dieser spezifischen Zielgruppe angesprochen und erfüllt?
  • Wurde die Maßnahme/das Konzept unter Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache entwickelt?
  • Wie hebt sich die Maßnahme/das Konzept von anderen ab; ist es ein Belegexemplar der Marke und Impulsgeber für andere touristische Angebote/Produkte?
  • Sind die beteiligten Mitarbeiter über die Anforderungen der Gäste informiert und geschult?
  • Hat die Maßnahme/das Konzept das Potenzial für wirtschaftlichen Erfolg bzw. diesen schon bewiesen?

2. Zielgruppenorientierte Vermarktung/Kommunikation

  • Wird die Maßnahme/das Konzept markenkonform vermarktet?
  • Ist eine zielgruppengeschärfte Ansprache vorhanden (hinsichtlich der Marke und der Barrierefreiheit, z. B. Qualitätsbewusste Entschleuniger mit Mobilitätseinschränkungen)?
  • Sind Informationen zur Barrierefreiheit des Angebots/Produkts verfügbar?
  • Wird crossmedial in digitalen und analogen Medien kommuniziert?

3. Produktseitige Vernetzung/Kooperationen

  • Erfolgt eine lokale, regionale oder überregionale Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, die die Maßnahme/das Konzept für die relevante Zielgruppe sinnvoll ergänzen?
  • Leistet die Maßnahme/das Konzept einen Beitrag zur Schließung der barrierefreien Servicekette?

4. Qualitätssicherung

  • Sind qualitätssichernde bzw. -steigernde Maßnahmen und/oder installierte Prozesse im Unternehmen erkennbar?
  • Liegen Zertifizierungen oder Klassifizierungen vor (z. B. DEHOGA, DTV-Sterne, Service-Qualität Deutschland, Gelbe Welle, Bett & Bike, Brandenburg Barrierefrei, Reisen für Alle)?